Spaß und Abenteuer in der Gemeinschaft standen im Mittelpunkt des Zeltlagers der Jugendfeuerwehr Heimbach.

In den Auwiesen bei Hoppstädten-Weiersbach zelteten 49 Kinder eine Woche lang und erlebten dabei viel Spannendes.

Der Spaßfaktor stand an erster Stelle für die 8- bis 14-Jährigen, die ihre erste Ferienwoche im 22. Zeltlager der Jugendfeuerwehr Heimbach verbrachten. "Die Kinder sollen hier eine gute Zeit erleben, neue Aktivitäten ausprobieren, Abwechslung von zu Hause haben, aber auch lernen, sich eine Woche lang in einer großen Gemeinschaft zu bewegen. Das haben viele verlernt", erklärt der Heimbacher Jugendfeuerwehrwart Hubert Pickard, der das Zeltlager in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt organisierte.
Zeltlager 2009Dabei kommen die Teilnehmer des Zeltlagers nicht nur aus Heimbach, sondern auch aus den Heidegemeinden. Bereits zum vierten Mal hatte die Jugendfeuerwehr die Auwiesen bei Neubrücke gewählt, da es dort einen Strom- und einen Wasseranschluss gibt. Schon das Schlafen auf Feldbetten in den großen Zelten mit vielen anderen Kindern war für viele Zeltlagerteilnehmer ein besonderes Erlebnis. Die Mahlzeiten wurden beim Zeltlager gemeinsam in einem Zelt oder bei gutem Wetter draußen eingenommen. In einem speziellen Zelt wurde geduscht.
Jeden Tag standen vielfältige Aktivitäten für die Kinder auf dem Programm. Beim Wassererlebnistag hatte die Heimbacher Jugendfeuerwehr einen Referenten vom BUND eingeladen, der mit den Kindern spielerisch das Element Wasser erkundete. Gewässeruntersuchung, Gewässerbeobachtung und das Suchen von Flusskrebsen waren die Eckpfeiler des Wasserlebniestages, der den Kindern viel Freude bereitete.
Zeltlager 2009Durchhaltevermögen und Kraft wurden den jungen Feuerwehrleuten bei der Tageswanderung abverlangt. Von Neubrücke ging es über Weiersbach, dann mit einer Naheüberquerung per Schlauchboot bei Heimbach und schließlich über Hoppstädten zurück zum Zeltlager. Als Belohnung überraschte Hubert Pickard die fleißigen Wanderer mit einem Eis.
Auch standen drei Schwimmbadbesuche auf dem Programm. Aufgrund des Wetters war jedoch nur ein Freibadbesuch möglich. "Wir hätten uns sicherlich besseres Wetter gewünscht. Aber wir haben das Beste daraus gemacht und unser Programm entsprechend angepasst.
Die Schlafzelte sind alle mit einer dicken Bodenplane ausgelegt, damit die Nässe nicht von unten hochkriecht", erläutert Hubert Pickard. Mit dem Zeltlager möchte die Jugendfeuerwehr Heimbach den Kindern nicht nur eine sinnvolle Ferienbeschäftigung bieten, sondern auch die Gemeinschaft der jungen Floriansjünger untereinander festigen sowie die Bindung an die Jugendfeuerwehr stärken.
image004.jpgFrühsport, Volleyball, Fußball und Pantomime waren weitere Aktivitäten der Camper in den Auwiesen. Am Abend wurde meist am Lagerfeuer in gemütlicher Stimmung zusammengesessen, erzählt, gesungen oder auch Popcorn in einem großen Topf zubereitet.
Mit einem Feldgottesdienst von Diakon Hans Kloos und einem Wasserfest in Form einer Olympiade beendeten die 42 Kinder zusammen mit ihren Eltern das erlebnisreiche Jugendcamp am vergangenen Sonntag.



Zeltlager 2009



Zeltlager 2009



Zeltlager 2009



Zeltlager 2009



Zeltlager 2009