Zeltlager 2010

Zeltlager der Jugendfeuerwehr Heimbach in Kordel

Wie seit über 20 Jahren hieß es auch in den zurück liegenden Sommerferien für 50 Kinder aus dem Kreis Birkenfeld auf ins Zeltlager der Jugendfeuerwehr Heimbach. Schon zum vierten Mal wurden die Zelte unmittelbar neben dem Freibad in Kordel im schönen Kylltal aufgeschlagen. Das ausgewogene Freizeitprogramm zeigte schon von Anfang an, dass es eine kurzweilige, actionreiche und vor allem spaßige Zeit werden sollte.

Nach der Anreise mit dem Reisebus eines Unternehmens aus Baumholder wurde mit dem obligatorischen Grillen das Zeltlager am Abend des 16. Juli eröffnet. „Der Wettergott“ war in diesem Jahr äußerst gnädig mit dem Teilnehmer und sorgte, bis auf wenige Ausnahmen, für jede Menge Sonnenschein und Hitze. Grund genug täglich das angrenzende Freibad zu nutzen, in welchem auch die sanitären Anlagen rund um die Uhr zur Verfügung standen. Als kleines Dankeschön an die Verbandsgemeinde Trier-Land, die als Betreiber des Schwimmbades neben Toiletten  und Duschen auch die Strom- und Wasserversorgung aus dem Schwimmbadgelände zur Verfügung stellte, erklärten sich alle Teilnehmer spontan bereit, die Liegewiesen in mehreren Sammelaktionen vom Müll zu befreien.

 

Gleich am zweiten Tag mussten die eingeteilten Spielgruppen bei der Bevölkerung in Kordel jeweils bewaffnet mit einem „Apfel und einem Ei“ möglichst viele wertvolle Gegenstände eintauschen. Die Bürger und Geschäftsleute von Kordel zeigten sich den Jugendlichen überaus offen, freundlich und hilfsbereit, so dass überraschende und zum Teil kuriose Dinge zusammen getragen wurden.

Neben allerlei Süßigkeiten brachten die Kinder am Nachmittag stolz u. a. einen Radiowecker, einen Sack Kartoffel, allerlei Lebensmittel, wie Nudeln, Kaffee, Wurst und Gemüse in Dosen sowie ein Hemd, eine Krawatte und sogar eine Strickweste ins Zeltlager mit.

 

Spät in der zweiten Nacht wurde eine Gruppe mit 10 Mädchen und Jungen auf eine dreitägige Wanderung durch die Westeifel geschickt. Unter fachkundiger Führung eines geländegängigen Betreuers und einer erfahrenen Bundeswehrsoldatin kehrten glücklicherweise alle Jugendlichen bepackt mit einer Menge Erlebnissen und Blessuren wieder ins Basislager zurück.

 

Zwischendurch konnten sich die daheim gebliebenen Kinder bei einer Wasserolympiade die Zeit vertreiben. An mehreren Stationen mussten die Teilnehmer ihr Können beim Schwimmen, Tauchen, Teamfähigkeit unter Beweis stellen, natürlich ohne dass der Spaßfaktor zu kurz kam.

 

Beim Jahrmarkt der unbegrenzten Möglichkeiten erlebten die eingeteilten Gruppen ein buntes Treiben, bei dem sie verschiedenen Aufgaben wie Dosenwerfen, Pfeilewerfen auf Luftballons, Schubkarrenkopfball oder Mumien-Wickeln bewältigen mussten, um die gestohlene Jahrmarktkasse wieder zu finden.

 

Ein fester Programmpunkt war natürlich die Tageswanderung. Diese führte die Wanderer an einem super heißem Tag unterstützt durch GPS Geräte überwiegend durch den kühlen Wald rund um Kordel. Mehrere Anlaufpunkte wie zwei wunderschöne Sandstein-Höhlen, eine römische Langmauer oder ein römisches Kupferbergwerk und Steinbruch sorgten auch dafür, dass der kulturelle Anspruch nicht zu kurz kam. Der schönste und zugleich letzte Teil der Strecke führte durch eine wild verwegene Schlucht mit vielen Wasserfällen und entschädigte alle für die erlittenen Strapazen und Umwege.

 

Bei der Stadtrallye in Trier mussten alle wieder gut zu Fuß sein. Beim Weg quer durch die Stadt waren verschiedene Aufgaben zu lösen und einige Fragen zur Stadtgeschichte zu beantworten. Anschließend war zur Entschädigung dann Shopping angesagt.

 

Für die zweite Auflage von Kordel sucht den Superstar war die Waschstelle vor allem von den weiblichen Teilnehmern schon früh am Abend hart umkämpft. Die Frisur muss ja schließlich sitzen. In einer noch nie dagewesenen Show bewiesen dann alle Akteure ihr Können und sorgten für einen unvergesslichen Abend.

 

Viel Lob erntete der Vater eines Teilnehmers, der für unsere Gäste aus Kordel, Eltern, Verwandte und die Teilnehmer ein hervorragendes Wildgulasch mit Spätzle und Rotkraut zubereitete.

 

Ein Bunter Nachmittag mit vielen Sketschen, Spielen, Kaffee und Kuchen läutete dann langsam aber sicher das Ende des Zeltlagers 2010 ein. Erfreulich viele Eltern ließen es sich jedoch nicht nehmen noch schnell vor ihrer Abreise beim Abbau der Zelte zu helfen, sodass am Abend alle Großzelte wieder verstaut waren.

 

Heimbach, 22.08.2010

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